Laserschneiden ...
ist ein thermisches Trennverfahren. Es kann im Gegensatz zu Verfahren, wie dem Stanzen, auch schon für geringe Stückzahlen kostengünstig eingestzt werden. Eine Maschine zum Laserschneiden besteht im Prinzip aus einer Strahlquelle (dem eigentlichen Laser), der Strahlführung, einer Fokussieroptik zur Bündelung des Strahls und einer Einrichtung zum Bewegen des Laserstrahls (oder des Werkstückes unter dem fokussierten Laserstrahl).
Man unterscheidet drei Verfahren.
1. Laserbrennschneiden - Das Material, hier hauptsächlich unlegierte oder niedriglegierte Stähle, wird bis zu seiner Entzündungstemperatur erwärmt und durch die Zugabe von Sauerstoff verbrannt. Dieses Verfahren hat eine bis zu 5-fach höhere Schnittschnittgeschwindigkeit, als die anderen Schneidverfahren. Die Entzündungstemperatur des Materials muß allerdings unter der Schmelztemperatur liegen.
2. Laserschmelzschneiden - Das zu schneidende Material wird durch den Laserstrahl in Brennpunkt aufgeschmolzen. Die Schmelze wird dabei mit einem inerten Gas (z.B. Stickstoff) aus dem Schneidspalt ausgetrieben.
3. Lasersublimierschneiden - Das Werkstück wird mit dem Laserstrahl so stark erhitzt, dass es verdampft und von dem verwendeten Prozeßgas ausgeblasen wird.
Einige Vorteile des Laserschneidens:
- geringe Wärmeeinflußzone
- Materialschonend durch sehr kurze Bearbeitungszeit
- hohe Schnittgeschwindigkeit erreichbar
- weniger Materialverbrauch durch sehr schmalen Schneidspalt
- nicht abnutzendes Schneidwerkzeug
- unübertroffende Flexibilität durcch direkte Anbindung ans CAD System
