Laserbeschriftung ...
(auch Lasergravur oder Lasermarkierung) ...ist das Kennzeichnen von Objekten mit Hilfe eines gebündelten Laserstrahls, wobei die Material- eigenschaften und/oder die Materialoberfläche geändert werden. Die Kennwerte des Materials bezüglich der Absorption und Reflexion von Wellen, bestimmen hierbei die zu verwendende Wellenlänge der Laserstrahlung. Diese kann vom nahen Infrarotbereich bis zum ultravioletten Licht reichen.
Es werden grundsätzlich zwei Arten der Laserbeschriftung unter- schieden.
Laserbeschriftung durch Farbumschlag
(Änderung von Materialeigenschaften)
Das Metall (Edelstahl) wird mit dem Laserstrahl so weit erhitzt, bis es zur Ausbildung von Anlassfarben kommt. Es tritt eine Gefügeänderung des Materials ein. Bei der Beschriftung von Kunststoffen tritt eine Verfärbung des Materials ein. Es werden hierzu spezielle Kunststoffe benötigt, denen strahlungsempfindliche Partikel beigemischt werden.
Laserbeschriftung durch Materialabtrag
(auch Lasergravur)
Das zu beschriftende Werkstück wird an seiner Oberfläche durch den gebündelten Laserstrahl so stark erhitzt, dass das Material teilweise verdampft. Man erhält im Ergebnis eine sehr kontrastreiche, reliefartige Kennzeichnung (z.B. bei eloxiertem Aluminium oder auch bei Etiketten).
